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Kinder- und Reithof "Am Hertum"

Reintegration in die Schule

Bei einer stationären Aufnahme im Kinder- und Reithof können vielfältige Verhaltensweisen des jungen Menschen dazu führen, dass eine Beschulung vorübergehend nicht möglich ist. Teilweise fand bereits vor der Aufnahme eine Schulverweigerung statt.

Eine frühzeitige und vor allem individuell zugeschnittene Hilfe und Unterstützung für schulferne junge Menschen ist nur möglich, indem Jugendhilfe und Schule integriert zusammenwirken. Dies erfordert eine vorübergehende Betreuung an einem außerschulischen Lernort.

Durch die Verlegung des Lernortes ergeben sich neue Chancen. Es ermöglicht den schulfernen jungen Menschen bewusst den räumlichen Abstand zur Schule als Ort des bisherigen Versagens und es ermöglicht gleichzeitig eine erneute Annäherung durch die Veränderung des Lernortes und der schrittweisen Heranführung an den Schulalltag. Durch die Kooperation des Kinder- und Reithofs mit der zuständigen Schule für emotionale und soziale Entwicklung besteht die Möglichkeit der schrittweisen Annäherung der Institution Schule an einem außerschulischen Lernort. Dies geschieht in aufeinander aufbauenden Phasen, um eine drohende Überforderung zu vermeiden. Somit eröffnen sich dem jungen Menschen neue Chancen.

Die Vorbereitung der Rückführung in die öffentliche Schule für soziale und emotionale Entwicklung verläuft in mehreren Phasen. Ein Einstieg ist in jeder Phase möglich und richtet sich nach der Problemlage des jungen Menschen.

Phasenmodell "Reintegration in die Schule"

1. Phase
Erlernen von elementaren Grundfertigkeiten durch eine
strukturierte Vormittagsgestaltung im Kinder- und Reithof

2. Phase
Internetbeschulung im Kinder- und Reithof

3. Phase
Stundenweise Integration in die Schule

4. Phase
Erfolgreiche Integration in die Schule